Bautzen und Umgebung

Bautzner Umland: Saurierpark (Urzeitpark) Kleinwelka

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Eingang des SaurierparksEtwa 5 km nordwestlich von Bautzen befindet sich der seit 1981 bestehende, international bekannte Saurierpark (Urzeitpark) Kleinwelka. In diesem in einem herrlichen Waldparkgelände eingerichteten naturkundlichen Freilichtmuseum sind hunderte naturgetreue Nachbildungen von Dinosauriern sowie tertiär- und eiszeitlichen Lebewesen und Urmenschen ausgestellt.

Saurierpark Kleinwelka
Saurierpark 1
02625 Bautzen OT Kleinwelka
www.saurierpark.de

Einige der vom einheimischen Bildhauer Franz Gruß (1931-2006, Gründer des Saurier­parks) und seinen Mitarbeitern und Nachfolgern aus Beton mit Eisen­geflechtkern geschaffenen Skulpturen errei­chen wie der am Parkteich stehende Brachio­sau­rus Höhen von bis zu 15 m und wie der Diplodocus Längen von fast 30 m.

Skulptur im Saurierpark Kleinwelka Skulptur im Saurierpark Kleinwelka
Attraktionen im SaurierparkZum Saurierpark gehören auch der Sauriergarten Großwelka (von Franz Gruß ab 1978 mit zahllosen lebensgroßen Plastiken von Dinosauriern und anderen urzeitlichen Tieren sowie Urmenschen-Gruppen ausgestattet) und ein Erlebnisbereich mit Attraktionen für die ganze Familie wie Lehr- und Schau-Pavillons, einem Saurierkino, einer nachge­stellten Ausgrabungsstätte, gastronomischen Einrichtungen und themenbezogenen Spielplätzen.
Nachdem es um 1990 zu Differenzen mit der Gemeinde bezüglich der Einnahmen aus dem Park gekommen war, stellte Franz Gruß die Arbeit am Saurierpark ein und gestaltete forthin nur noch den Sauriergarten sowie ab 1996 den Urzeitpark Sebnitz. Ab 1994 führte der Bildhauer Thomas Stern die Arbeit im Saurierpark auf der Basis neuester paläontologischer Erkenntnisse fort.

IrrgartenDer im Jahr 1992 mit etwa 2.600 immergrünen Koniferen (Gattung Thuja) nach einem Plan von Manfred Frenzel angelegte Irrgarten Kleinwelka gehört mit seinen mehr als 4.000 qm Grundfläche zu den größten Irrgärten Deutschlands. Der kürzeste Weg zu seinem Zentrum ist 356 m lang, der längste Weg 1053 m. Aus dem Labyrinth-Zentrum führen eine Seilbahn und eine Brücke heraus. Die drei Teilbereiche der Anlage sind das klassische Labyrinth, das Abenteuerlabyrinth mit verschiedenen Klettergeräten (einmalig in Deutschland) und das sog. Rätsellabyrinth.
Der im Jahr 1998 eröffnete Miniaturenpark Kleinwelka zeigt auf etwa 6.000 qm Fläche mit mehr als 600 Holzfiguren in 90 Szenen (Holzbildhauer Tom Glöß) vor allem das ländliche Leben in der Oberlausitz, im Bereich "Klein-Ossi-Land" auch Szenen aus dem DDR-Alltag. In das Guinness-Buch der Rekorde gelangten das kleinste sorbische Osterei sowie das kleinste und das größte Räuchermännchen der Welt.


Parkzentrum mit den Besucher-Attraktionen (Gastronomie, Spielplätze, Lehr- und Schau-Pavillons)
Parkzentrum Parkzentrum Parkzentrum Parkzentrum

Abenteuer-Kletteranlage am Parkteich
Abenteuer-Kletteranlage Abenteuer-Kletteranlage Abenteuer-Kletteranlage

Ortsteil Kleinwelka

Der Ortsteil Kleinwelka, zu dem die Dörfer Kleinwelka (ca. 785 Einwohner), Großwelka (ca. 240 Einwohner), Lubachau (ca. 110 Einwohner) und Kleinseidau (ca. 180 Einwohner) gehören, zählt seit 1999 zur Stadt Bautzen. Kleinwelka wurde im Jahr 1345 ersterwähnt, die Dorfchronik reicht bis in das frühe 15. Jahrhundert zurück. Der Ort ist eine der Stationen des Osterreitens (eines sorbischen Brauches) auf der Strecke Bautzen-Radibor.

Im Jahr 1751 gründeten Mitglieder der Herrnhuter Brüdergemeine auf Einladung des Sorben Matthäus Lange die Kolonie Kleinwelka. Deren Gebäude sind nach den Architekturregeln dieser Freikirche errichtet. Der Herrnhuter Kirchsaal bildet seitdem das Zentrum des Ortes. Im Jahr 1778 wurde ein Internat für Missionskinder (Knaben- und Mädchenanstalt) eingerichtet. Die Kinder kamen aus Labrador, Suriname, Tanganjika und Natal. Von Kleinwelka wechselten sie in höhere Klassen des Herrnhuter Pädagogiums in Niesky. Unter der Leitung von Hermann Bourquin (1847-1913) fertigten sie in der Kolonie Kleinwelka auch die berühmten Herrnhuter Sterne (Adventssterne). Die Knabenanstalt wurde ab 1942 als Lazarett genutzt, heute befindet sich hier ein Altenpflegeheim der Herrnhuter Diakonie.

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